Fernwärmeausbau in Herne-Süd:

Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Wärmezukunft

Fernwärmeausbau in Herne-Süd: Fokus Lutherstraße

In Herne-Süd nimmt die Vision einer klimafreundlichen Wärmeversorgung zunehmend konkrete Formen an. Der Ausbau des Fernwärmenetzes im Quartier südlich der Innenstadt verläuft nach Plan und setzt ein deutliches Zeichen für nachhaltige Infrastrukturentwicklung.

Besondere Aufmerksamkeit gilt nun der Lutherstraße, die eine zentrale Rolle im zweiten Bauabschnitt des Projekts einnimmt. Die neue Fernwärmetrasse wird künftig durch die Flottmann- und Lutherstraße führen. Für die Lutherstraße ist vorgesehen, dass sämtliche Tiefbauarbeiten noch vor Weihnachten abgeschlossen werden. Im Anschluss folgt ab Mitte Januar der Hausanschluss für die Lutherstraße 11. Zusätzlich soll das historische Kopfsteinpflaster im betroffenen Bereich bis Jahresende entfernt und die Fahrbahn anschließend mit Asphalt neugestaltet werden.

Die Bewohnerinnen und Bewohner der Lutherstraße sollten sich darauf einstellen, dass in den kommenden Wochen die letzten Bauaktivitäten stattfinden. Zwar wird der Tiefbau bis Weihnachten beendet, jedoch kann es im Nachgang noch zu kleineren Arbeiten, insbesondere Hausanschlüssen, kommen. Der Anschluss für das Gebäude Lutherstraße 11 steht im Januar an. Die geplante Asphaltierung bringt nicht nur ein verbessertes Straßenbild, sondern auch eine optimierte Verkehrsführung mit sich. Kurzfristige Einschränkungen während der Bauphase sind dabei nicht auszuschließen.

Mit Blick auf das kommende Jahr steht Herne-Süd vor dem Abschluss eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte der letzten Jahre. Der FernwärmeRing soll bis Ende 2026 vollständig in Betrieb genommen werden und das Quartier langfristig mit nachhaltiger Wärme versorgen. Bei planmäßigem Verlauf werden sämtliche Bauabschnitte – von der Altenhöfener Straße über die Berg- und Flottmannstraße bis zur Jahnstraße – abgeschlossen sein. Das resultierende Versorgungsnetz wird rund 150 Gebäude mit insgesamt über 850 Wohnungen abdecken.

Darüber hinaus ist geplant, im kommenden Jahr mit der Demontage der alten Heizungsanlagen innerhalb der Häuser zu beginnen und diese zu zentralisieren. Aktuell hoffen wir noch auf die Findung eines geeigneten Auftragnehmers im Rahmen unserer Ausschreibung; dazu wurden bereits zwölf Installlateurbetriebe kontaktiert und ein detailliertes Leistungsverzeichnis verschickt. Die Zentralisierung der Wärmeversorgung soll möglichst geräuschlos verlaufen, ganz so, wie es bereits dieses Jahr an der Flottmannstraße 139 gelungen ist.

Fazit: Doppelte Aufwertung für Herne-Süd

Das Großprojekt im Süden Hernes ist ein Vorzeigebeispiel für die gelungene Umsetzung der kommunalen Wärmewende. In enger Zusammenarbeit mit den Wohnungsunternehmen und den Stadt-werken entsteht ein fortschrittliches, klimafreundliches Fernwärmenetz, das zahlreiche Haushalte versorgt. Die geplanten Maßnahmen vereinen somit zukunftsfähige Wärmeversorgung und eine moderne Straßeninfrastruktur.

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